Leistungsbeurteilung im Unterricht HSK

Schülerinnen und Schüler HSK erhalten eine Beurteilung ihrer Leistungen im Unterricht. Diese Beurteilung dokumentiert die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in der Herkunftssprache und beurteilt die Leistungen im Fach. Eine solche Dokumentation kann bei Schulwechsel, Lehrstellen- oder Arbeitssuche wichtig sein.

Die Leistungsbeurteilung im Unterricht HSK dient der Lernförderung der Schülerinnen und Schüler. Die ganzheitliche Beurteilung umfasst sowohl die Leistung in den verschiedenen Fächern wie auch das Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten. Sie hilft den Kindern, Selbstvertrauen, Vertrauen in ihr Können und ihre Leistungsfähigkeit aufzubauen und zu verstärken.

Es ist wichtig, dass die Leistungen der Schülerinnen und Schüler im Unterricht HSK dokumentiert werden, damit sie auch bei Schulwechsel, Lehrstellen- oder Arbeitsstellensuche berücksichtigt werden können. Voraussetzung ist, dass die Beurteilungen für die Lehrpersonen der öffentlichen Schule, für Lehrmeisterinnen und Lehrmeister sowie für die Personalverantwortlichen in den Betrieben gut verständlich sind.

Jeder Kanton und jede Trägerschaft hat ein eigenes Beurteilungsformular. In den beiden Basel wurde ein standardisiertes Formular entwickelt, das die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in der Herkunftssprache nach dem Referenzrahmen des Europäischen Sprachenportfolio und in den Selbst- und Sozialkompetenzen festhält. Die Koordinationspersonen erhalten jeweils im Frühling einen Begleitbrief für die Lehrpersonen und die Eltern, zusammen mit den Beurteilungsformularen und den ergänzenden Anweisungen. Eigene Zeugnisformen nach Vorgaben der jeweiligen Herkunftsländer dürfen weiterhin benutzt werden.

Die Verantwortung der Eltern bei der Förderung von Sprachkompetenzen ist vor allem bei jungen Kindern gross.