Revision

Für Vereine sind die Vorschriften über die Revision in Artikel 69b ZGB festgelegt:

Art.69b ZGB - Revisionstelle

1 Der Verein muss seine Buchführung durch eine Revisionsstelle ordentlich prüfen lassen, wenn zwei der nachstehenden Grössen in zwei aufeinander folgenden Geschäftsjahren überschritten werden:

  1. Bilanzsumme von 10 Millionen Franken
  2. Umsatzerlös von 20 Millionen Franken
  3. 50 Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt

Diese Voraussetzungen erfüllen die Elternvereine HSK nicht. Ein kleiner oder mittlerer Elternverein HSK kann deshalb die Revision seiner Buchführung nach eigenem Ermessen durchführen lassen. Er kann sich auch gegen eine Revision entscheiden, wenn z.B. die Buchhaltung so einfach und transparent gehalten ist, dass sie jedes Vereinsmitglied verstehen und nachvollziehen kann.Generell ist aber zu empfehlen, eine Revision durchzuführen. Sobald die Buchhaltung komplexer wird, ist es den Vereinsmitgliedern nur mit einem Revisionsbericht möglich, sich ein abschliessendes Urteil über den Zustand der Vereinsbuchhaltung zu bilden.Für kleine Vereine ist eine Laienrevisorin oder ein Laienrevisor ausreichend, das heisst eine Person, die die Grundlagen der Rechnungsführung beherrscht. Bei Vereinen, die öffentliche Gelder erhalten, ist eine Revision durch einen zugelassenen Revisor zwingend.