Der Rahmenlehrplan

Der Rahmenlehrplan bildet für die HSK-Trägerschaften die Grundlage bei der Planung des Unterrichts. Er ist wichtig, damit HSK Lernziele vereinheitlicht werden können. Für Trägerschaften ist es Ziel, den Unterricht am Rahmenlehrplan zu orientieren, die Lehrerinnen und Lehrer erarbeiten ihre eigenen Lehrpläne.

Der „Rahmenlehrplan für Heimatliche Sprache und Kultur (HSK)“ wurde 2011 von der Bildungsdirektion des Kantons Zürich herausgegeben: www.vsa.zh.ch/hsk. Die Orientierung an diesem Rahmenlehrplan wird auch in mehreren anderen Kantonen empfohlen.

Was steht im Rahmenlehrplan?

Der Lehrplan beschreibt die Entwicklungen des Unterrichts in Heimatlicher Sprache und Kultur von den Anfängen bis heute. Leitideen sind die Förderung der Erstsprache und die Bewusstseinsbildung für eine positiv verstandene Zweisprachigkeit. Der Rahmenlehrplan dient den Trägerschaften HSK als Instrument, ihre eigenen Lehrpläne weiterzuentwickeln und mit dem Lehrplan der Volksschule zu koordinieren. Er bietet allen Beteiligten eine Verständigungsbasis, indem er die Bedingungen, Ziele, Inhalte und Begriffe des Unterrichts HSK definiert.

Warum ist der Rahmenlehrplan nützlich?

Mit dem Rahmenlehrplan wird eine inhaltliche Annäherung zwischen dem Unterricht HSK und der Volksschule angestrebt. Er dient als Grundlage für die Koordinatorinnen, Koordinatoren, Lehrerinnen und Lehrer HSK, ihre eigenen Lehr- und Stoffpläne und die Grobziele auszuarbeiten. Der Rahmenlehrplan gibt also den Rahmen vor, innerhalb dessen die Lehrerinnen und Lehrer ihre spezifischen Unterrichtsziele und -inhalte entwickeln können.

Der Rahmenlehrplan unterstreicht, wie wichtig es ist, dass die Lehrpersonen HSK mit den Lehrpersonen der Volksschule zusammenarbeiten, z.B. für eine inhaltliche Abstimmung des Unterrichts oder auch als Mediatorinnen, Mediatoren (interkulturelle Vermittlerinnen und Vermittler) oder Übersetzerinnen, Übersetzer.